Es soll ja nach wie vor Menschen geben, denen die neue Box beim Verfassen einer neue Mail in Google einfach zu klein ist. Zumal sich diese unten rechts aus der Ecke auch nicht wirklich weg bewegen lässt.
Ein kleiner Trick kann dieses Verhalten verändern:
Beim Klicken auf "Schreiben" haltet Ihr einfach die Umschalttaste gedrückt ... und schon öffnet sich anstatt der kleinen Box unten rechts ein neues Fenster mit einer vergrößerten Ansicht.
So kann man bei Bedarf auch zwischen Editor-Fenster und Mailbox hin- und herspringen, falls man dort noch eine Information benötigt.
Viel Spaß damit :)
Donnerstag, 11. April 2013
Sonntag, 17. Februar 2013
Die Cloud als privater Aktenschrank ?
In einer Pressemitteilung der BITKOM (hier die Pressemitteilung), welche sich mit der Nutzung von Clouds im privaten Bereich beschäftigt, lernt man, dass die Cloud für Privatpersonen immer attraktiver wird.
Es ist daher schon witzig, wie die BITKOM argumentiert bzw. eher interpretiert.
Natürlich nutzen wir im privaten Umfeld die Cloud, doch von einem privaten Aktenschrank sind wir natürlich noch meilenweit entfernt. Dies liegt unter anderem auch daran, dass wohl eher die wenigsten Menschen höchst private Dokumente der Cloud anvertrauen würden. Logischerweise suggeriert uns jeder Anbieter, dass die Daten sicher sind, dass kein Zugriff stattfindet. Doch bereits bekannt gewordene Sicherheitslücken haben uns in der letzten Zeit doch eher etwas misstrauisch werden lassen.
Insofern ist ein Gebot der Stunde, dass man beim Einsatz der Cloud die Daten bei Übertragung in diese grundsätzlich verschlüsseln sollte, damit eben genau bei Sicherheitslücken eventuelle Hacker keinen Zugriff auf diese persönlichen Daten erreichen können. Gerade wenn man in der Cloud wirklich persönliche Dokumente ablegt, sollte man sich an diese Grundregel erinnern.
Fazit:
Der Einsatz der Cloud im privaten Bereich ist vorhanden. Keine Frage. Allerdings darf man die aktuellen Nutzungszahlen noch nicht als Beleg dafür nehmen, dass sich diese bereits flächendeckend durchgesetzt hätte.
Bei sorgfältiger Prüfung der dort zu lagernden Dokumente sowie dem Einsatz von Verschlüsselungstechnologien kann sie allerdings zu einem sinnvollen und wichtigen Instrument werden.
Damit die Auswahl der richtigen Cloud gelingt, hier eine aktuelle Übersicht zu den wichtigsten Cloud-Anbietern.
Vergleich Cloud-Anbieter
Es ist daher schon witzig, wie die BITKOM argumentiert bzw. eher interpretiert.
"Sieben Prozent der 18- bis 29-Jährigen greifen auf entsprechende Angebote zurück. Zum Vergleich: Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es nur drei Prozent."Sieben Prozent sind nun wahrlich keine Größenordnung, bei der man derartig apodiktisch argumentieren sollte. Geht man davon aus, dass 75-80% der Deutschen online sind, nehmen sich die 3-7% schon eher dünn aus.
Natürlich nutzen wir im privaten Umfeld die Cloud, doch von einem privaten Aktenschrank sind wir natürlich noch meilenweit entfernt. Dies liegt unter anderem auch daran, dass wohl eher die wenigsten Menschen höchst private Dokumente der Cloud anvertrauen würden. Logischerweise suggeriert uns jeder Anbieter, dass die Daten sicher sind, dass kein Zugriff stattfindet. Doch bereits bekannt gewordene Sicherheitslücken haben uns in der letzten Zeit doch eher etwas misstrauisch werden lassen.
Insofern ist ein Gebot der Stunde, dass man beim Einsatz der Cloud die Daten bei Übertragung in diese grundsätzlich verschlüsseln sollte, damit eben genau bei Sicherheitslücken eventuelle Hacker keinen Zugriff auf diese persönlichen Daten erreichen können. Gerade wenn man in der Cloud wirklich persönliche Dokumente ablegt, sollte man sich an diese Grundregel erinnern.
"Der Online-Speicher wird häufig für die Dokumenten-Verwaltung eingesetzt. 59 Prozent der Nutzer von Cloud-Diensten legen dort Briefe, Präsentationen und digitale Rechnungen ab."Dazu kommt, dass sich die Masse der größeren Cloud-Anbieter nun nicht in Europa, sondern in den USA befindet. Und hier kann beim besten Willen auch der Zugriff der dortigen Regierungsdienste auf die Cloud-Daten nicht ausgeschlossen werden. An den "Patriot Act" darf erinnert werden.
Fazit:
Der Einsatz der Cloud im privaten Bereich ist vorhanden. Keine Frage. Allerdings darf man die aktuellen Nutzungszahlen noch nicht als Beleg dafür nehmen, dass sich diese bereits flächendeckend durchgesetzt hätte.
Bei sorgfältiger Prüfung der dort zu lagernden Dokumente sowie dem Einsatz von Verschlüsselungstechnologien kann sie allerdings zu einem sinnvollen und wichtigen Instrument werden.
Damit die Auswahl der richtigen Cloud gelingt, hier eine aktuelle Übersicht zu den wichtigsten Cloud-Anbietern.
Vergleich Cloud-Anbieter
Montag, 31. Dezember 2012
Die bösen Chinesen und die Klarnamenpflicht ...
Oh, da ist ein Sack Reis umgefallen.
Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung hat die chinesische Regierung beschlossen, dass ab sofort bei Veröffentlichungen im Internet Klarnamenszwang herrscht.
Begründet wird dies unter anderem mit systemkritischen Äußerungen.
Nachzulesen bei der Süddeutschen Zeitung.
"Na und ?" war hier meine erste Reaktion.
Die Chinesen waren hier einfach langsamer als Facebook, Google, und die deutsche Politik.
Oder haben wir alle schon vergessen?
Innenminister Friedrich sprach davon, dass niemand ein Recht auf Anonymität im Internet hat, die Jungen Polizisten forderten bei der Registrierung in Facebook ein Post-Ident-Verfahren vor der Nutzung. Und Facebook und Google haben die Klarnamenspflicht schon lange eingeführt.
Natürlich, wenn es die Chinesen machen ist das etwas Anderes. Mitnichten.
The same procedere ....
Nur am Rande: Alle, die die Datenschützer um T. Weichert aus Schleswig-Holstein verlacht haben: Sie setzen sich für das Recht der anonymen Anmeldung ein, per Verfügung.
Weil genau das im Telemediengesetz steht.
Fazit: Unsere Leitmedien sind wieder mal dabei das Bild der bösen Chinesen zu malen, und verweigern einfach den Blick auf die tatsächlichen Gegebenheiten im eigenen Land.
Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung hat die chinesische Regierung beschlossen, dass ab sofort bei Veröffentlichungen im Internet Klarnamenszwang herrscht.
Begründet wird dies unter anderem mit systemkritischen Äußerungen.
Nachzulesen bei der Süddeutschen Zeitung.
"Na und ?" war hier meine erste Reaktion.
Die Chinesen waren hier einfach langsamer als Facebook, Google, und die deutsche Politik.
Oder haben wir alle schon vergessen?
Innenminister Friedrich sprach davon, dass niemand ein Recht auf Anonymität im Internet hat, die Jungen Polizisten forderten bei der Registrierung in Facebook ein Post-Ident-Verfahren vor der Nutzung. Und Facebook und Google haben die Klarnamenspflicht schon lange eingeführt.
Natürlich, wenn es die Chinesen machen ist das etwas Anderes. Mitnichten.
The same procedere ....
Nur am Rande: Alle, die die Datenschützer um T. Weichert aus Schleswig-Holstein verlacht haben: Sie setzen sich für das Recht der anonymen Anmeldung ein, per Verfügung.
Weil genau das im Telemediengesetz steht.
Fazit: Unsere Leitmedien sind wieder mal dabei das Bild der bösen Chinesen zu malen, und verweigern einfach den Blick auf die tatsächlichen Gegebenheiten im eigenen Land.
Samstag, 22. Dezember 2012
Facebook, die Werbung, Videos und bezahlte Nachrichten
Es ist ja immer so ein Kreuz mit der Werbung. Auch bei Facebook.
Während Google sich durch ein hervorragendes Öko-System und die Einnahmen aus dem klassischen Adword-Bereich ein werbefreies Netzwerk Google+ leisten kann, muss Facebook nunmehr auch sein Netzwerk monetarisieren. Dies nicht nur um die eigenen Einnahmen zu steigern, sondern auch um den Erwartungen von Anlegern und Analysten irgendwie gerecht werden zu können.
Natürlich wird dies auch durch Werbung erreicht. Meint man zumindest.
Denn einerseits ist Werbung auf Facebook mittlerweile so beliebt wie ein drittes Bein, so dass sich auch schon einige der Nutzer auf Grund dieses (und natürlich auch der Datenschutzproblematik) wieder abgewandt haben. Andererseits erreicht die auf Facebook vorhandene Bewerbung zwar durch Dauerbeschallung ein breites Publikum, diese wir jedoch durch den Nutzer kaum beachtet.
Was macht eigentlich die Wirksamkeit von Werbung in dieser Form aus.
In der Regel misst man dies mittels der Clickthrough-Rate.
Während Google sich durch ein hervorragendes Öko-System und die Einnahmen aus dem klassischen Adword-Bereich ein werbefreies Netzwerk Google+ leisten kann, muss Facebook nunmehr auch sein Netzwerk monetarisieren. Dies nicht nur um die eigenen Einnahmen zu steigern, sondern auch um den Erwartungen von Anlegern und Analysten irgendwie gerecht werden zu können.
Natürlich wird dies auch durch Werbung erreicht. Meint man zumindest.
Denn einerseits ist Werbung auf Facebook mittlerweile so beliebt wie ein drittes Bein, so dass sich auch schon einige der Nutzer auf Grund dieses (und natürlich auch der Datenschutzproblematik) wieder abgewandt haben. Andererseits erreicht die auf Facebook vorhandene Bewerbung zwar durch Dauerbeschallung ein breites Publikum, diese wir jedoch durch den Nutzer kaum beachtet.
Was macht eigentlich die Wirksamkeit von Werbung in dieser Form aus.
In der Regel misst man dies mittels der Clickthrough-Rate.
eGovernment - das war 2012, das wird 2013
Wie jedes Jahr ein kurzer Rückblick auf wichtige Themen im Bereich eGovernment.
Rückblick 2012
eGovernment-Gesetz
Während man in vielen Ländern mit Siebenmeilenstiefeln an der Umsetzung der eGovernment-Initiativen bastelt, döst Deutschland weiter seinen gewohnten Dornröschenschlaf.
So hat sich im Jahr 2012 eigentlich nicht viel getan, könnte man meinen.
Dennoch was es nicht ganz so ein fruchtloses Jahr, was daran liegt, dass das eGovernment-Gesetz nun wenigstens mal langsam in die Gänge kommt.
Wer sich mit der Materie auskennt weiß, dass Deutschland zwar seinen elektronischen Personalausweis hat, dieser aber auf Grund der fehlenden Infrastruktur und vor allem der rechtlichen Grundkonstruktion, vor allem in den Behörden, nunmehr kaum Anwendungsgebiete findet.
Einerseits ist daran die sogenannte eID des nPA Schuld, die der Nutzer für rechtsverbindliche Transaktionen erst kostenpflichtig freischalten muss, andererseits aber vielmehr die fehlende Möglichkeit des nPA, das sogenannten Schriftformerfordernis zu ersetzen.
Sonntag, 2. Dezember 2012
Die FDP, das Personalkarussell und ... Inhalte ?
SO, nun geht es langsam los in der #FDP ...
Die Angst vor dem drohenden Aus bei der Bundestagswahl 2013 steckt den Liberalen in den Knochen. Klar, wer in den letzten Umfragen immer zwischen 3-4% umherdümpelte muss sich langsam wirklich Gedanken machen. Noch dazu besetzen mittlerweile die Piraten und nunmehr auch die Grünen wichtige Politikfelder, die einst alleinige Domäne der Liberalen Partei waren.
Und so muss es nicht verwundern, wenn angesichts des umstrittenen Parteivorsitzenden weitere Namen in den Ring geworfen werden.
Erst hatte sich Entwicklungshilfeminister Niebel für eine Doppelspitze ausgesprochen. Nun melden sich auch andere zu Wort.
Der erste Abgeordnete hat sich dafür ausgesprochen, dass nicht Rösler die Partei als Spitzenkandidat in den Wahlkampf führen soll, sondern R. Brüderle.
Keine Frage: Rein personell betrachtet eine gute Wahl beim dem verfügbaren Personal der FDP.
(Ob das allerdings C. Lindner gut finden wird lassen wir mal dahingestellt sein.)
Dabei kann man sich die Frage stellen wie lange es dauert, bis man P. Rösler denn nun abschießt. Oder aber man fährt das Modell der Grünen. Wetten dürfen angenommen werden.
Nur eines scheint man bei der FDP etwas aus den Augen verloren zu haben:
Bei Wahlen wird das Kreuzchen durch den mündigen Bürger nicht allein wegen Personen gesetzt (dieses Privileg scheint nur die aktuelle Kanzlerin zu genießen), sondern auch wegen eines Wahlprogrammes. Dieses sollte dann eben nicht nur aus kurzsichtiger Klientelpolitik bestehen, sondern auch dem ganz gemeinen Wahlvolk Nutzen stiften können. Oder sogar müssen ?
Also liebe FDP: Wäre es nicht sinnvoller erst einmal mit Inhalten zu punkten ? Mit einem liberalen Wahlprogramm ?
Bis neulich ...
Update:
R. Brüderle hat das soeben dementiert. Nach schauen wir mal was nach der Niedersachsen-Wahl davon noch übrigt bleibt.
Die Angst vor dem drohenden Aus bei der Bundestagswahl 2013 steckt den Liberalen in den Knochen. Klar, wer in den letzten Umfragen immer zwischen 3-4% umherdümpelte muss sich langsam wirklich Gedanken machen. Noch dazu besetzen mittlerweile die Piraten und nunmehr auch die Grünen wichtige Politikfelder, die einst alleinige Domäne der Liberalen Partei waren.
Und so muss es nicht verwundern, wenn angesichts des umstrittenen Parteivorsitzenden weitere Namen in den Ring geworfen werden.
Erst hatte sich Entwicklungshilfeminister Niebel für eine Doppelspitze ausgesprochen. Nun melden sich auch andere zu Wort.
Der erste Abgeordnete hat sich dafür ausgesprochen, dass nicht Rösler die Partei als Spitzenkandidat in den Wahlkampf führen soll, sondern R. Brüderle.
Keine Frage: Rein personell betrachtet eine gute Wahl beim dem verfügbaren Personal der FDP.
(Ob das allerdings C. Lindner gut finden wird lassen wir mal dahingestellt sein.)
Dabei kann man sich die Frage stellen wie lange es dauert, bis man P. Rösler denn nun abschießt. Oder aber man fährt das Modell der Grünen. Wetten dürfen angenommen werden.
Nur eines scheint man bei der FDP etwas aus den Augen verloren zu haben:
Bei Wahlen wird das Kreuzchen durch den mündigen Bürger nicht allein wegen Personen gesetzt (dieses Privileg scheint nur die aktuelle Kanzlerin zu genießen), sondern auch wegen eines Wahlprogrammes. Dieses sollte dann eben nicht nur aus kurzsichtiger Klientelpolitik bestehen, sondern auch dem ganz gemeinen Wahlvolk Nutzen stiften können. Oder sogar müssen ?
Also liebe FDP: Wäre es nicht sinnvoller erst einmal mit Inhalten zu punkten ? Mit einem liberalen Wahlprogramm ?
Bis neulich ...
Update:
R. Brüderle hat das soeben dementiert. Nach schauen wir mal was nach der Niedersachsen-Wahl davon noch übrigt bleibt.
Zeitungssterben und die Marktwirtschaft ...
Wer kennt es nicht, im Zug sitzen und eine Zeitung aufschlagen. Oder im Flieger die Printerzeugnisse der Verlage lesen. Die bekommt man ja gratis bevor man einsteigt.
Während hier die Welt noch ein kleines bischen in Ordnung scheint, haben sich in den letzten Jahren die Lesegewohnheiten der Menschen radikal geändert.
Wer daran Schuld ist ? Natürlich das Internet.
Während hier die Welt noch ein kleines bischen in Ordnung scheint, haben sich in den letzten Jahren die Lesegewohnheiten der Menschen radikal geändert.
Wer daran Schuld ist ? Natürlich das Internet.
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